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Gabe

Gabe

Zerstäubt mir die Träume, welche ich nicht brauch

Beschützende Räume sind nur Schall und Rauch

Was bleibt sind blätterlose Bäume und einst lebten sie auch

 

Der brennende Wahnsinn in der Seelen Mitte

Das dumpfe Pochen der eigenen Schritte

Es zerschlägt mir den Schädel und betäubt meine Bitte

 

Die verkohlten Ruinen der fahlen Orte

Aus ihrer Asche klingt die klagend Kohorte

Und prangert mich an, mit verächtlichem Worte:

 

"Du bist nichts und wirst niemals etwas sein.

So wie einst wir, bist Du nun stets allein

und darfst wandeln auf den Pfaden längst vergangner Tage.

Nun schenken wir Dir deinen Kelch des Lebens ein.

Trink ruhig! Tief in den Schlund, die Kehle netzend, rinnt diese, unsre, Pein.

Nenn es, wie es Dir beliebt! So ists unsre letzte Gabe

an Dich! Hier und Jetzt! So soll es sein!"

8.1.11 21:23
 


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