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Geheimnis

Geheimnis

Und Du schweigst, und Du lachst, und Du treibst doch entzwei

Was Du bist, was Du hast, es ist Dir einerlei

Wenn Du zählst, was Dich quält, jeden Tag und jede Nacht

Sekunde für Sekunde, alles tausendmal durchdacht

 

Zu oft vor dem Spiegel Dich selbst ausgelacht

Zu oft aus gewichtigen Träumen ängstlich erwacht

Zu oft in Dir diese Kämpfe geführt

Zu Tränen gerührt, was hast Du gespürt?

 

Sprich Dich an! Deine Augen, sie sind so trüb und leer

Sieh Dich an, halt den Blick, selbst wenn die Trauer wiegt so schwer

Fühlst Du dich nicht, wie Du eigentlich mußt

Du beherbergst zwei Seelen in Deiner Brust

 

Und tagtäglich der Gang zu Deinem Schaffott

Der Weg ist gepflastert mit Hohn und mit Spott

Jeder Pfad, den Du gehst, kennt nur ein Ziel

Du siehst mehr als Du bist und willst weniger als viel

 

Mit den Zahlen im Kopf, auf ewig dieser Trott

Mal dankst Du erleichtert und mal verfluchst Du Gott

Gefangen im Schattenreich über das du nicht sprichst

In dessem Schutze Du dich selbst verstrickst

 

Denn Du schließt dich ein und Du läufst weit fort

Alleine mit Dir an Deinem Ort

Es ist doch geheim, es darf ja nicht sein

Wenn Du unterliegst. Dich übergibst.

6.12.10 22:08
 


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