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Die grüne Fee

Die grüne Fee

Die grüne Fee, sie narrt mich, gaukelt

mir fremde Welten vor, mein Blick! Er schaukelt,

schwankt, irrt in die Ferne, kann nichts lassen.

Ich schließ die Augen, kann nichts fassen,

verlaufe mich in Seelenbildern, verschlung´ne Wege

drehen sich zu schnell und ohne Willen lege

ich mich nieder, suche Ruhe, nährend Kraft -

in diesem Höllenritt, der mich anscheinend aus dem Leben rafft.

Hinaufgeworfen in des Himmels Höhen beginnt erneut

das, was den Gehörnten maßlos freut,

mir jedoch unendlich Leid bereitet,

auf dem Pfad, der mich zur Flucht verleitet.

Oh welch Jammer, welch ein Klagen!

Entfährt meiner Lunge mir in diesen Tagen,

die doch selbst nur Stunden sind - die Zeit läuft langsam und verrinnt.

Nichts bleibt, nichts geht, nichts ist beständig.

Der Wahnsinn klopft von innen an den Schädel mir, gar eigenhändig

einen Ausweg suchend, wirren Sinnes, aussichtslos!

Die grüne Fee, sie lässt nicht los!

Sie spielt ihr Spiel, sie kratzt und schlägt,

denn wer ihr Gift erst in sich trägt,

begibt sich willenlos in ihre Hand -

Die grüne Fee raubt den Verstand.

2.11.10 09:55
 


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